Craniosacrale osteopathie für erwachsene

In der Cranisosacrale Osteopathie wird mit feinen Impulsen der Hände die natürliche Körperregulierung angeregt.

Definition Craniosacraltherapeut/Craniosacrale Osteopathie:

 

 

Der Craniosacraltherapeut ist ein Spezialist in der Behandlung von ossären. myofaszialen und neuralen Strukturen im Bereich Becken, Wirbelsäule (Rückenmark) und Schädel (Zentrales Nervensystem). Gleichzeitig kann er die arteriellen, venösen und lymphatischen Bahnen in diesem Bereich gezielt behandeln.

 

Die Cranio-Sacral-Therapie oder auch Schädel-Kreuzbein-Therapie ist eine alternative manuelle Heilmethode und fester Bestandteil der Osteopathie. Mit den Händen spürt der Therapeut feinste Blockaden, Verspannungen und Bewegungen des Patienten auf und behandelt bzw. korrigiert diese.

 

Es ist eine ganzheitliche Methode, welche körperlich strukturelle, emotionale und seelische Aspekte mit einbezieht.

Sanfte manuelle Korrekturen sollen zusammen mit den Selbstheilungskräften des Patienten zur Wiederherstellung eines gesunden Gleichgewichts führen.

 

Wann kann die Craniosacrale Osteopathie eingesetzt werden?

 

Bei Kopfschmerzen, Migräne, Unfällen, Operationen oder vegetativen Störungen sollte eine Cranio-Sacral-Behandlung grundsätzlich in das Therapiekonzept mit eingebaut werden.

 

Indikationen:

  • Kopf-, Nacken- und Rückenprobleme
  • Becken- und ISG Blockaden
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Schleudertrauma
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Kieferprobleme
  • Vegetative Dystonie
  • Störungen des zentralen Nervensystems
  • Neuralgien
  • Folgen von Stress
  • Endokrine Störungen (Schilddrüsenüber/-unterfunktion)

Die wichtigsten Kontraindikationen:

  • Akute Entzündungen und Verletzungen im Bereich des zentralen Nervensystems
  • Bei erstmals auftretenden oder zunehmenden Kopfschmerzen, Schwindel oder Tinnitus nur nach vorheriger Abklärung durch Ihren Arzt.
  • Bei auftretenden Anzeichen für akuten Hirndruck oder chronischen Hirndruck nur nach vorheriger Abklärung durch Ihren Arzt.
  • Bei Psychosen und schweren Neurosen nur in Rücksprache mit dem/der behandelnden Psychiater/in.

 

Fasziensystem:

 

Die Darstellung von myofascialen Gurtungen dienen dazu ein vertieftes Verständnis für das Denkmodell der integrierten Spannungsmuster zu erlangen und dienen als Orientierung in der Craniosacralen Therapie.

 

Behandlungsdauer:

 

Eine Behandlung dauert in der Regel ca. 50 Minuten.

 

Der Therapeut kann nur so schnell arbeiten, wie es das Gewebe zulässt.

Der Cranio-Sacral-Therapeut nimmt die Gewebespannung/Dysfunktion auf und löst diese durch die entsprechende Behandlung.

 

Kostenübernahme:

 

Die Craniosacrale Osteopathie wird von der Zusatzversicherung übernommen und ist ab sofort in der Praxis PhysioPlus buchbar.

 

Die Cransiosacrale Osteopathie gehört in die medizinische Gruppe der Erfahrungsmedizin. Auf dieser Liste sind nur die Beschwerden aufgeführt, bei denen die Craniosacrale Osteopathie am häufigsten erfolgreich eingesetzt wurde bzw. sich als Zweittherapie neben physiotherapeutischen oder osteopathischen Muskeltechniken, Psychotherapie, Logotherapie etc. bewährt hat.

 

 

Erwachsene:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Chronische Schmerzpatienten (Physiotherapie kommt nicht weiter)
  • Nackenschmerzen, Nackenverspannungen
  • Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen
  • Peripherer Schwindel, Peripherer Tinnitus
  • Schlafprobleme
  • Folgen von Stress
  • Chronische Sinusitis (Eventuell mit Naturheilpraktiker zusammen)
  • Rekonvaleszenzzeit nach schweren Infekten oder Operationen (Rückenoperationen

Unfallbedingte Probleme: 

  • Schleudertrauma akut oder chronisch (eher nach 10 Tagen)
  • Gehirnerschütterung (eher nach 10 Tagen)
  • Schädelhirntrauma erst in der Rehabilitationszeit
  • Kreuzbein- und Steißbeinprellungen
  • Frakturen (Schädel, Becken, Steissbein, Kreuzbein, Wirbelsäulenapparat)

Zahnmedizinische Probleme:

  • Begleitung von Zahnkorrekturen

Neurologische, psychiatrische Beschwerden:

  • Unterstützend bei Facialisparese, Trigeminusneuralgie
  • Begleitung bei Multiple Sklerose, Parkinson, Morbus Alzheimer
  • Begleitung bei der Neurorehabilitation, z.B. nach Schlaganfall, Ataxie aufgrund Kleinhirnproblematik
  • Depression, psychosomatische Beschwerden
  • Behandlung von Paraspastik der Arme und Beine

(Schwangerschaft)

  • Organische und emotionale Unterstützung in der Schwangerschaft und als Vorbereitung auf die Geburt
  • Rückenschmerzen
  • Beckenfunktionen (Beweglichkeit Becken und Kreuzbein)

(Geburt)

  • Nachbetreuung der Mutter nach Geburt oder Problemgeburten